Kurz vor dem Sommer und dem Winter gibt es einen festen Termin, den man nicht verpassen darf: es ist der gefürchtete Wechsel der Jahreszeiten, ein Monat großer Erneuerung, der zwar Stress verursachen kann, aber mit ein paar Tricks zu einer Gelegenheit für neues Wohlbefinden werden kann.
Tatsächlich ist der Wechsel der Jahreszeiten einer jener Momente im Jahr, die wir gerne aufschieben. Solange sich die Temperaturen nicht wirklich ändern, tun wir so, als wäre nichts. Dann stehen wir plötzlich vor einem vollen, unordentlichen und wenig funktionalen Kleiderschrank, in dem dicke Mäntel und leichte T-Shirts, Sandalen und Stiefel, Leinen und Wolle nebeneinander hängen.
Der Saisonwechsel bedeutet nicht nur, Kleidung von einem Ort zum anderen zu transportieren: es ist eine wertvolle Gelegenheit, Ordnung zu schaffen, Überflüssiges zu beseitigen, wiederzuentdecken, was wir haben, und mit mehr Leichtigkeit neu zu beginnen. Es ist auch eine Möglichkeit, sich um seine Kleidungsstücke zu kümmern, ihre Lebensdauer zu verlängern und jeden Kauf aufzuwerten.


Hier sind einige praktische Tipps von Avantishop.it und 5 Tricks, um das Beste aus dem saisonalen Kleiderschrankwechsel zu machen.
Wann sollte man den Kleiderschrank umräumen?
Den richtigen Zeitpunkt für den Wechsel der Jahreszeit zu wählen, ist nicht nur eine Frage des Kalenders, sondern auch der persönlichen Veranlagung. Der falsche Zeitpunkt kann zum Scheitern der Operation oder zur Notwendigkeit einer Wiederholung führen.
Der erste Fehler, den viele machen, ist, den Saisonwechsel ohne richtige Planung anzugehen. Man öffnet den Schrank, „nur um mal kurz reinzuschauen“, und zehn Minuten später herrscht Chaos im Zimmer.
Wie man den richtigen Zeitpunkt wählt, um keine Zeit zu verlieren
Wann sollte man im Herbst den Kleiderschrank umräumen? Und im Frühling? Welcher Monat ist der richtige? In einem Land wie Italien, in dem es Zwischenjahreszeiten gibt (auch wenn diese, wie ein Sprichwort sagt, immer kürzer werden!), ist es vielleicht nicht einfach, den richtigen Zeitpunkt für den Kleiderschrankwechsel zu finden.
In Monaten wie dem März kommt es oft vor, dass es wunderschöne Tage gibt, die jedoch dann von einem letzten Wintereinbruch überschattet werden. Man sollte also nicht voreilig sein, denn sonst läuft man Gefahr, bereits in Kisten verstaute Winterkleidung wieder hervorholen zu müssen.
Warten Sie also nicht auf den ersten heißen Tag oder den ersten starken Kälteeinbruch. Der ideale Zeitpunkt ist, wenn sich die Temperaturen zu stabilisieren beginnen. Zum Beispiel:
- Zwischen Ende März und April, um auf Frühjahrs-/Sommerkleidung umzusteigen.
- Zwischen Ende September und Oktober, um auf Herbst-/Winterkleidung umzusteigen.
Beobachten Sie das Wetter der folgenden Wochen: wenn milde Tage non die Regel sind, ist das ein Zeichen dafür, dass Sie beginnen können.
Wie man den richtigen Tag auswählt
Der Saisonwechsel ist eine Aufgabe, die in einem Zug erledigt werden muss. Gerade wegen der Art und Weise, wie er organisiert werden muss, ist es eine Arbeit, die nicht auf halbem Wege liegen bleiben darf!
Aus diesem Grund ist es wichtig, den Tag für den Saisonwechsel sorgfältig auszuwählen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig:
- Der Saisonwechsel ist nicht in einer halben Stunde erledigt, planen Sie einen halben Tag ein, wenn Sie gründlicher arbeiten möchten.
- Planen Sie nicht zu viele Termine für den Tag ein.
- Vermeiden Sie Tage, an denen Sie müde aufstehen oder Ihre Stimmung nicht gerade auf dem Höhepunkt ist.
- Vermeiden Sie den Sonntag, der oft ein melancholischer Tag ist.
- Wählen Sie einen Tag mit schlechtem Wetter, damit Sie nicht in Versuchung kommen, hinauszugehen.
Legen Sie Musik auf, öffnen Sie die Fenster und betrachten Sie diesen Moment als einen kleinen „Reset“ für Ihr Zuhause. Wenn Sie dies in Ruhe tun, können Sie besser entscheiden, welche Kleidungsstücke Sie behalten oder wegwerfen möchten.


Tipps für die Organisation des Saisonwechsels
Hier finden Sie eine kurze Übersicht über die einzelnen Schritte, die zum Saisonwechsel gehören.
Eine Bestandaufnahme aller Kleidung, die man hat, machen und auswählen
Als Erstes sollten Sie alle Sachen aus dem Schrank herausnehmen und gut sichtbar auf dem Bett ausbreiten. Nur so können Sie sich einen Überblick darüber verschaffen, was Sie alles besitzen und was Sie wirklich benutzen.
Mit diesem Bewusstsein ist es ratsam, drei verschiedene Stapel zu bilden:
- Aufbewahren
- Wegwerfen
- Prüfen
Wie entscheidet man, was man aus dem Kleiderschrank wegwirft? Das ist eine der häufigsten Fragen, aber die Antwort findet man leicht, wenn man sich bei jedem Kleidungsstück fragt:
- Wie oft habe ich es getragen?
- Passt es mir noch? Kann ich es mit anderen Kleidungsstücken kombinieren?
- Hat es einen besonderen sentimentalen Wert?
- Kann es anderen nützlich sein?
Den Schrank putzen
Sobald der Schrank ausgeräumt ist, muss er gereinigt und desinfiziert werden. Der Wechsel der Jahreszeiten ist nämlich der einzige Zeitpunkt, zu dem dieses ständig geschlossene Möbelstück desinfiziert und einer vorbeugenden Mottenbehandlung unterzogen werden kann, um seinen Inhalt zu schützen.
Nicht saisonale Kleidung verstauen
Es ist an der Zeit, einen Bestimmungsort für die drei Kleiderstapel auf dem Bett zu finden. Bei den, als „wegwerfen“ gekennzeichneten Kleidungsstücken sollte man keine Zweifel haben. Bei den, „zu prüfen“ Kleidungsstücken (vorausgesetzt, es sind nur wenige!) kann man sich noch etwas Zeit lassen, um zu entscheiden, während die zu behaltende Kleidungsstücke in die entsprechenden Behälter gefaltet werden sollten, bis sie wieder an der Reihe sind, getragen zu werden.
Kleidung und Accessoires organisieren
Sobald Sie die aus dem Schrank genommenen Kleidungsstücke verstaut haben, ist es an der Zeit, die für die kommende Saison geeigneten Kleidungsstücke hervorzuholen.
Es ist wichtig, die Kleidungsstücke so praktisch und ordentlich wie möglich zu verstauen. Manche falten, manche hängen, manche rollen auf: wichtig ist, dass alles gut sichtbar und organisiert ist.


Fünf praktische Tipps für den Saisonwechsel
Wie bereits erwähnt, kann der Wechsel der Jahreszeiten eine Gelegenheit zur Erneuerung sein, auch innerlich, und wenn man ihn mit der richtigen Einstellung angeht, kann er wirklich Vorteile bringen.
Für jede der oben beschriebenen Phasen gibt es Tricks, die man anwenden kann, oder Tipps, die man befolgen sollte.
Sehen wir uns die fünf wichtigsten an.
1. Wie man den Saisonwechsel gut übersteht und sich besser fühlt
Einen guten Saisonwechsel zu vollziehen, bedeutet auch, sich wohlzufühlen und im Einklang mit seinem Zuhause zu sein.
Sich von überflüssigen Dingen zu befreien, hilft dabei, mentalen Freiraum zu schaffen, ebenso wie das Leben in aufgeräumten und organisierten Räumen sich positiv auf die eigene Zeit und das geistige Gleichgewicht auswirkt.
Mit anderen Worten: Entrümpeln!
Befreien ohne Schuldgefühle: oft bewahren wir Kleidung auf, „weil sie vielleicht noch nützlich sein könnte“. In Wirklichkeit sorgt ein überfüllter Kleiderschrank nur für Unordnung und erschwert die tägliche Auswahl der Kleidung.
Kleidung in gutem Zustand zu spenden oder zu verkaufen ist eine nachhaltige und kluge Entscheidung. Entsorgen Sie hingegen beschädigte, fleckige oder abgetragene Kleidungsstücke: Sie nehmen nur Platz weg.
Denken Sie immer dran: ein aufgeräumter Kleiderschrank beginnt mit einer bewussten Auswahl.
2. Wie man schnell den Saisonwechsel vollzieht
Wie bereits erwähnt, muss man zunächst den richtigen Zeitpunkt wählen, um den Saisonwechsel schnell zu bewältigen. Es ist sehr wichtig, sich nicht ablenken zu lassen und keine Verzögerungen beim Wegwerfen unnötiger Dinge zuzulassen!
3. Wie man den Saisonwechsel nicht macht!
Hier sind die Dinge, die Sie beim Saisonwechsel im Kleiderschrank vermeiden sollten:
- Sich beeilen
- Auf halbem Weg aufhören
- Sich nicht trauen, Dinge wegzuwerfen, die Sie nicht mehr benutzen, und sie bei jedem nächsten Saisonwechsel wiederfinden
- Es in Ihrer Freizeit zu erledigen
- Alle Kleidungsstücke der ausgehenden Saison wegzuräumen. Was ist, wenn die Hitze oder Kälte zurückkehrt? Was ist, wenn Sie sich entscheiden, mitten im Sommer ein Wochenende in den Bergen zu verbringen? Einige alternative Kleidungsstücke sollten Sie immer griffbereit haben.
4. Wie man alles in Ordnung hält
Unabhängig davon, ob Sie einen Kleiderschrank für alle Jahreszeiten haben oder die Kleidung, die gerade nicht Saison hat, auf dem Dachboden oder im Abstellraum lagern, ist es wichtig, dass zwischen den Sachen, die Sie verwenden, und denen, die Sie nicht verwenden, Ordnung herrscht.
Die beste Art, Kleidungsstücke zu organisieren, besteht darin, den Kleiderschrank oder begehbaren Kleiderschrank in drei Bereiche zu unterteilen:
- Im ersten Bereich sollten alle Kleidungsstücke, die am häufigsten getragen werden, gut sichtbar aufbewahrt werden. Diese sollten stets gut gebügelt, aufgehängt, griffbereit und nach Kategorien sortiert sein.
- Der zweite Bereich sollte hingegen saisonale Kleidung enthalten, die jedoch nicht täglich getragen wird.
- Der dritte Bereich, der sich oben befindet, ist für Kleidung vorgesehen, die nicht saisonal ist und in praktischen und schönen Behältern aufbewahrt werden sollte.
Zu diesem Zweck ist der Schrank Lambrugo eine sehr praktische Lösung, ebenso wie der Schrank Gombito, der mit einem Hauch von Eleganz mehr für eine optimale Organisation sorgt.
Perfekt ist auch das Einzelbett Siris, in dessen Schubladen unter dem Bett weitere Kleidungsstücke verstaut werden können.


Ein zusätzlicher Tipp: erstellen Sie eine kurze Liste der fehlenden Dinge
Der Wechsel der Jahreszeiten ist auch der ideale Zeitpunkt, um herauszufinden, was Sie wirklich brachen.
Nachdem Sie alles neu sortiert haben, überlegen Sie:
- Fehlt Ihnen eine leichte Jacke?
- Haben Sie nur wenige T-Shirts?
- Sind alle Hosen vom gleichen Schnitt?
Anstatt impulsiv einzukaufen, erstellen Sie eine durchdachte Liste der fehlenden Kleidungsstücke. So können Sie bewusster und gezielter einkaufen und Doppelkäufe oder Fehlkäufe vermeiden.
5. Mit dem Saisonwechsel sparen und Geld verdienen
Es gibt einige Tricks, um den Saisonwechsel in eine Sparmöglichkeit zu verwandeln. Wie? Erinnern Sie sich an den Stapel Kleidung, der mit „prüfen“ gekennzeichnet ist? Vielleicht sind diese Kleidungsstücke für Sie selbst keine Ressource mehr, aber vielleicht sind sie es für andere. Warum also nicht verkaufen, mit Freundinnen tauschen oder von einem Schneider ausbessern lassen?
Auch das Sparen ist einer der Vorteile eines gut durchgeführten Saisonwechsels, und es ist leicht zu verstehen, warum, wenn man bedenkt, wie oft wir etwas neu gekauft haben, dass wir bereits hatten, das aber ganz unten im Schrank vergraben war.
Wie Sie gesehen haben, wird der saisonale Kleiderschrankwechsel mit den richtigen Schritten und dem richtigen Zubehör tatsächlich einfacher und sogar angenehm.
Fazit: Machen Sie den Saisonwechsel zu einem positiven Ritual
Der Wechsel der Jahreszeiten mag anstrengend erscheinen, aber mit der richtigen Methode wird er zu einem Moment der Erneuerung.
Es ist eine Gelegenheit, um:
- Platz zu schaffen
- Unnötiges loszulassen
- Das, was Sie wirklich leben, wertzuschätzen
- Mit Ordnung und Leichtigkeit neu anzufangen.
Fünf einfache Schritte genügen: planen, auswählen, waschen, richtig aufbewahren und funktional neu organisieren. Wenn Sie diese praktischen Tipps befolgen, wird Ihr Kleiderschrank aufgeräumter sein, Ihre Kleidungsstücke halten länger und das tägliche Anziehen wird einfacher und angenehmer.
Der Wechsel der Jahreszeiten ist nicht nur eine Frage der Kleidung: es ist eine kleine Geste der Fürsorge für Ihr Zuhause und für sich selbst. Und wenn alles an seinem Platz ist, fühlt sich auch der Geist leichter an.
Jetzt, wo Sie alle Werkzeuge haben, müssen Sie nur noch den richtigen Tag und den richtigen Schrank auswählen… und loslegen.
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